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Paramedic Brandenburg e.V.

- gegründet 1998 -


VR 704 FF

Vereinsregister Amtsgericht Frankfurt (Oder)

  

Satzung


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr


1) Der Verein führt den Namen "Paramedic Brandenburg e.V."

2) Der Verein hat seinen Sitz in der Gemeinde Zeschdorf,

Landkreis Märkisch Oderland.

3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2  Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit


1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigter

Zwecke der Abgabenordnung 77 (§§ 52 ff) oder der an ihre

Stelle tretenden Bestimmungen. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen

Zwecke.


2) Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung der

Jugendarbeit. Die Schaffung von sinnvollen Möglichkeiten zur

Freizeitgestaltung und Bildung ist Hauptaufgabe des Vereins.

Hierbei sollen die Kinder und Jugendlichen insbesondere dem

Zugriff gewaltbereiter oder gewaltorientierter Gruppen entzogen

werden und zu sozialem und tolerantem Verhalten erzogen werden.

Der Verein sieht seine besondere Aufgabe in:

a. der Förderung und Durchführung der Erste-Hilfe-Ausbildung

b. der Förderung der Sanitätsausbildung für Jugendliche und

Erwachsene

c. der Ausbildung von Schwimmern zu Rettungsschwimmern,

d. der Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter,

e. der Organisation von Rettungswachdiensten und

Sanitätsdiensten

f. der Aus- und Fortbildung für Hilfsmaßnahmen in Notfällen

g. der Förderung jugendpflegerischer Arbeit

h. der Durchführung rettungssportlicher Übungen und

Wettkämpfe,

i. der Mitwirkung bei Abwendung und Bekämpfung von

Katastrophenfällen.

Der Verein unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten auch die

Arbeit anderer, gleichartiger Vereine. Die

konkrete Form der Unterstützung wird durch

Partnerschaftsverträge geregelt.


3) Die Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.


4) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satztungsgemäße

Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine

Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine

sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine

Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind,

oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt

werden.


5) Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den

Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und

vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.



§ 3   Mitgliedschaft


Der Verein besteht aus

1. den erwachsenen Mitgliedern

a) ordentlichen Mitgliedern, die sich im Verein betätigen

b) Fördermitgliedern

c) Ehrenmitgliedern

2. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18.

Lebensjahres



§ 4  Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft


1) Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

2) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der

Vereinssatzung zu beantragen. Über die Aufnahme von Mitgliedern

entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die nicht

begründet zu werden braucht, ist die Berufung an die

Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese

entscheidet endgültig. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist

die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

3) Die Mitgliedschaft erlischt durch

a) Austritt

b) Ausschluß

c) Tod

4) Der Austritt muß dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt

werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Halb- bzw.

Jahresschluß.

5) Ein Mitglied kann vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen

werden:

a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer

Verpflichtungen

b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beträgen von mehr als einem

Jahresbeitrag trotz Mahnung.

c) wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des

Vereins

d) wegen unehrenhafter Handlungen

6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragspflicht

bis zum Ende des laufenden halben Geschäftsjahres und sämtliche

sonstige Verpflichtungen gegenüber dem Verein bestehen.

7) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen

Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere

Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen

Mitgliedes gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach

dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief

schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.



§ 5  Mitgliedsbeiträge


Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des

Jahresbeitrages und die Fälligkeit werden von der

Mitgliederversammlung festgesetzt.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.



§ 6  Rechte und Pflichten


1) Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes

an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen

2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung

und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Die

Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und

Kameradschaft angehalten.

3) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet.



§ 7  Maßregelung


1) Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Beschlüsse

des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung verstoßen oder

sich eines Verstoßes gegen die Interessen des Vereins schuldig

machen, können nach vorheriger Anhörung vom Vorstand

folgende Maßregelungen verhängt werden:

a) Verweis

b) Verbot der Teilname an den Veranstaltungen des

Vereins auf die Dauer von bis zu acht Wochen

c) Ausschluß

2)

Der Bescheid über die Maßregelung -die gegenüber

Ehrenmitgliedern nicht möglich ist- ist durch eingeschriebenen

Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die

Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen drei

Wochen nach Absendung der Entscheidung schriftlich einzulegen.

Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.



§ 8  Organe


Die Organe des Vereins sind:

a) Die Mitgliederversammlung

b) Der Vorstand



§ 9  Die Mitgliederversammlung


1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie

findet mindestens ein mal jährlich statt und wird im I. Quartal des

Jahres durchgeführt. Sie ist beschlußfähig ohne Rücksicht auf die

Zahl der erschienenen Mitglieder, sofern alle Mitglieder fristgemäß

informiert wurden oder die Möglichkeit der Information vorhanden

war.

Sie ist zuständig für;

a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

b) Entgegennahme der Berichte der Kassenprüfer

c) Entlastung und Wahl des Vorstandes

d) Wahl der Kassenprüfer

e) Festsetzung von Beiträgen

f) Genehmigung des Haushaltsplanes

g) Satzungsänderungen

h) Beschlußfassung über Anträge

i) Entscheidungen über Berufungen

j) Ernennung von Ehrenmitgliedern

k) Auflösung des Vereins

2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb

einer Frist von drei Wochen mit entsprechender schriftlicher

Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a) der Vorstand beschließt oder

b) mindestens 30 % der Mitglieder dieses beantragen.

3) Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch

den Vorstand durch schriftliche Einladung an die Mitglieder.

Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der

Mitgliederversammlung muß eine Frist von 3 Wochen liegen.

4) Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit

der abgegebenen gültigen Stimmen der Mitglieder.

Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen

erfordern eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Bei Wahlen muß eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 5 %

der anwesenden Mitglieder dieses beantragen.

5) Anträge können von jedem Mitglied und vom Vorstand gestellt

werden.

6) Anträge auf Satzungsänderungen müssen 2 Wochen vor der

Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden des Vereins

eingegangen sein.

7) Über andere Anträge kann in der Mitgliederversammlung nur

abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche

vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins

eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der

Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre

Dringlichkeit mit einer 2/3 Mehrheit bejaht wird.

Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind

ausgeschlossen.

8) Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu

fertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer

unterzeichnet werden muß.



§10  Stimmrecht und Wählbarkeit


1) Alle Mitglieder besitzen Stimm- und Wahlrecht. Bei

Mitgliedern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,

erfolgt die Stimmabgabe durch den gesetzlichen Vertreter. Legen

diese Mitglieder vor der Stimmabgabe eine entsprechende

schriftliche Vollmacht vor, dürfen sie selber abstimmen.

2) Gewählt werden können alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr

vollendet haben.

3) Stimmenübertragung bei Abwesenheit ist nicht zulässig.



§ 11   Der Vorstand


1) Der Vorstand besteht aus;

a) dem Vorsitzenden

b) dem stellvertretendem Vorsitzenden

c) dem Kassenwart

2) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der

Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er faßt seine Beschlüsse

mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die

Stimme desVorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die seines

Vertreters. DerVorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen.

3) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind;

a) der Vorsitzende

b) der stellvertretende Vorsitzende

c) der Kassenwart

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch einen der

vorstehend genannten Vorstandsmitglieder vertreten.

4) Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann ein

anderes Vorstandsmitglied mit der Leitung beauftragen.

5) Der Vorstand wird für jeweils zwei Jahre gewählt.



§ 12   Ehrenmitglieder


Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht

haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern

ernannt werden.

Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern durch die

Mitgliederversammlung erfolgt auf Lebenszeit, wenn zwei Drittel

der anwesenden Stimmberechtigten dem Vorschlag zustimmen.

Ehrenmitglieder haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht.



§ 13   Kassenprüfer


Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren

Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes sein dürfen. Die

Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der

Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich

und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich

Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der

Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei

ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des

Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.



§ 14   Auflösung


1) Für die Auflösung entscheidet eine hierfür besonders

einzuberufende Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit.

2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zwecks gemäß § 2

dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es

Ansprüche aus Darlehensverträge der Mitglieder übersteigt, dem

Stadtjugendring zu, der es unmittelbar und ausschließlich für die in

§ 2 dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.



§ 15   Inkrafttreten


Diese Satzung ist in der vorliegenden Form am 30.09.98 auf

derGründungsversammlung des "Jugendförderverein Frankfurt

(Oder)"in Kraft gesetzt, und am 05.02.2017 in die hier vorliegende

Form geändert worden.